Vienna Racket Club
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    3. WBV Doppelturnier 2013/14

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Es geht Schlag auf Schlag. Nach der klaren 1:7 Schlappe gegen Donaustadt/2  fand am Montag, dem 28.November 2016, nicht mal eine Woche später, das sicher nicht minder schwere Spiel gegen WBH/4 statt. Diesmal war Kapitän Michi Kopsche aber weniger von Ausfällen geplagt als in den letzten Wochen. Zudem kommen Michi Wagner und Marko mit einem großen Portion Selbstvertrauen (Sieger und 3. beim D-Turnier) und sicher einem Haufen Ego in die Meisterschaftspartie. Also gute Vorzeichen, um vielleicht diesmal doch ein 6:2 bis 2:6 zu erreichen. 

Die beiden zuletzt genannten bildeten auch gleich das HD1. Gegen Hell/Nowak begann man ein wenig fehlerhaft die Partie, doch im Laufe des Spiels verbesserten sich unsere beiden VRCler kontinuierlich und lasen die beiden Kontrahenten wie ein offenes Buch. Mit schöner Qualität und starken Smashes gewann man das Doppel damit glatt in zwei Sätzen (15, 15), was mit Markos Doppelqualitäten nicht unbedingt zu erwarten war.  Ein guter Einstand für uns. Für HD2 war Kraftbolzen Timo wieder verfügbar und er durfte mit Stammspieler Alex an den Start. Eine neue Paarung in der Saison, die sich diesmal gegen Köchelhuber/Niederer beweisen durfte. Doch irgendwie fing hier alles ganz unrund an. Anfangs ein paar Bälle ins Netz, leichte Stellungsfehler und gut spielende Gegner brachten unsere beiden VRC-Fighter ein wenig aus dem Konzept. Man lag schnell 4-5  Punkte hinten. Zwar fand man besser ins Spiel, der Rückstand konnte im ersten Satz aber nicht mehr wettgemacht werden. Der zweite Satz fing hingegen ausgeglichen an, aber am Ende waren die Gegner doch die konstanteren und sichereren Spieler. Somit ging das zweite Spiel leider in zwei Sätzen den Bach runter (-18,-16). Fürs DD hatten wir unser eingespieltes, aber in der Saison zum ersten mal aufgestelltes Paradedoppel Miri/Steffi im Aufgebot, jedoch durften sie mit Kristelly/Ofner (in der Saison noch unbesiegt) mit harter Gegenwehr rechnen. Und so kam es auch und nach vielen sehr schönen Ballwechseln, gefolgt von einigen leicht stümperhaften Fehlern auf beiden Seiten rissen doch unsere Damen die Arme in die Höhe und gewannen den Schlager in drei Sätzen (19, -17, 18). 

2:1 nach den Doppelspielen. 

Somit starteten wir mit den Einzelspielen und Timo machte sich gegen Pötzelberger auf, um das kleine Missgeschick vom HD wieder gutzumachen. Doch wer den Gegner kennt, der wusste, er wird eine richtig harte Nuss. Und wie so oft an dem Abend durfte man Recht behalten. Nach einem knappem gewonnenem  erstem Satz schaltete Pötzelberger im zweiten einen Gang höher und holte sich diesen eindeutiger. Doch wer sonst soll eine harte Nuss knacken, wenn es nicht unser Kraftpaket Timo ist? Und so schenkte er dann im letzen Satz weniger her und gewann am Ende in drei Sätzen in einer spannenden Partie (19, -14,18). Parallel dazu fing das HE2 zwischen Michi W. und Köchelhuber an. Doch dazu komme ich ein wenig später, weil die Partie auch das DE überdauerte. Währenddessen fragte Miri hysterisch Kollegen um ein Griffband und als ich ihr eines gab warf sie mir ihren Schläger zu und mein großer Moment war gekommen. "Michi, wickelst du mir bitte das Griffband? Aber schnell!!!", und sie machte sich auf zum Einspielen mit einem anderen Schläger. Ich, als braver Sklave des VRC-Vereins, gehorchte natürlich ohne Widersprüche und setzte meine asiatischen Wunderwuzzifinger ein um ihr DEN BESTMÖGLICHEN Schlägergriff zu wickeln. Und schaue da, nach eindeutigem ersten Satz, lag sie bereits 17:20 im zweiten Satz gegen Kristelly hinten nur um am Ende diesen noch 24:22 zu gewinnen. Also Sieg in zwei Sätzen (12, 22), Miri machte einen peinlichen Freudensprung und aus dem Publikum kam von Unbekannt "der chinesische Griffband!!!!". Hab also auch meinen Anteil geleistet und meine Finger zogen sich zurück bis sie irgendwann wieder gebraucht werden... 

Zurück zum Match Michi W. gegen Köchelhuber. Ein spannendes Duell, da Köchelhuber erst am Sonntag auch ein sehr starkes D-Turnier geliefert hatte. Doch man merkte, der junge Wagner konnte seine Hochform in das Spiel mitnehmen und gewann den ersten Satz mit starkem 21:11, während sein Gegner mit der Halle nicht zurechtkam. Anfang des zweiten Satzes startete Michi auch wieder gut, bis zu einer Schlüsselszene, wo Köchelhuber einen Übergriff von Michi übers Netz sah und reklamierte. Sichtlich irritiert riss bei Michi ein wenig der Faden und der Satz ging noch verloren. Doch im Finale erholte er sich, demolierte den letzten Satz und zeigte, warum er im Moment ein schwer gefürchteter Gegner ist. Im Nebenfeld fing inzwischen das HE3 mit Marko als unseren Protagonisten gegen Hell an, wobei hier eher das Spiel der schnellen Punkte war. Auch hier zeigte Marko seine starke Form und mit guten und qualitativ hochwertigen Schlägen holte er hier in zwei Sätzen das Ding nach Hause (19, 16). 

6:1 das Zwischenergebnis. 

Und wo blieb unser Kapitän? Der rieb sich die Hände dachte sich vorher wohl: "Ich stell mal so auf, dass die anderen zuerst gewinnen, damit ich am Ende ohne Druck spiele". Sein Einsatz kam im Mixed mit Steffi gegen Pötzelberger/Ofner und dieser begann auch gut mit dem Gewinn des ersten Satzes. Doch in Michi K. schwirrte wohl der Gedanke des Zeitdrucks der bald schließenden Halle mit und die Fehler häuften sich, wovon sich Steffi auch anstecken ließ. Am Ende gab man beide Sätze klar ab (17, -9, -11) und wir dachten am Ende "Hähh, was ist denn da passiert?". Naja, wenigstens kann unser Mannschaftsführer nun doch behaupten, dass seine große Zauberkugel doch noch funktioniert und das 6:2 vorausgesehen hat, nur mit ein wenig Verspätung :D.....

6:2 Endstand

Detailergebnis

MfG MiT