Vienna Racket Club
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    3. WBV Doppelturnier 2013/14

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Am 18. und 19. März war es wieder so weit das dritte C-RLT- Ost in Ybbs zog die VRC SpielerInnen nach Niederösterreich.

Die Gruppenspiele des Damendoppel wurden noch am Samstag "in der Nacht" ausgetragen, wobei Schaub/Swoboda (ASV Mödling) und Wagner/Benecke als Gruppensieger ins Bett gingen. Leider konnten die beiden nur am Samstag ihre Leistung von der Ligabegegnung am Freitagabend gegen WBH abrufen, am Sonntag waren ihre Doppel, frei nach Philipp Höhn, "ganz enge Höschen", die sie im Endeffekt leider nicht für sich entscheiden konnten. So kämpften sich am Sonntag in der Früh in den Kreuzspielen die jeweils Gruppenzweiten an die Macht und das Endergebnis sieht nun wie folgt aus: 1. Platz Sigmund/Dober (Wimpassing/FZSV Ybbs), 2. Platz Pulka/Fischer (BC Donaustadt), 3. Platz Schaub/Swoboda.

Im Herrendoppel wurde mittels K.O.-System das Feld langsam aber sicher ausgedünnt. Unser Michi T. angelte sich den späteren HE-Sieger Emanuel Schöpf (Klosterneuburg) und hoffte so auf gute Karten. Leider ging seine Rechnung nicht auf und sie verloren nach einem Freilos in der ersten Runde dann knapp gegen Wagner Florian/Winkler (FZSV Ybbs).

Michi K. ging mit Wolfgang Luber (WAT Simmering) ins Rennen, machte es aber dann leider wie sein Namensvetter Tao und schied nach einem Freilos in der zweiten Runde gegen Wagner Michael/Mais (VRC/WAT Simmering) aus. Diese beiden aber arbeiteten sich über Wess/Walter (Pressbaum/ASV Mödling) bis ins Finale, mussten sich aber dann Gschwandtner/Kammel (BC Donaustadt) geschlagen geben. Der letzte VRCler Alex Svoboda versuchte sein Glück mit Sreedhar Baddigam (BC Donaustadt), kam mit ihm nach einer zähen 3-Satz-Partie gegen Adler/Wögerer (Pottenbrunn/FZSV Ybbs) aber leider nicht über die erste Runde hinaus.

Das Mixed...
Brutal und ohne Rücksicht auf Verluste wurde nach K.O.-System eine Paarung nach der anderen aus dem Bewerb gekickt bis nur noch Mais/Benecke (WAT Simmering/VRC) und Fendt/Sigmund (VRC/Wimpassing) übrig blieben. Mehr durch Glück als Verstand und mit keinem Funken Energie mehr kämpften erstere zwar noch, verloren aber klar gegen die verdienten Sieger Fendt/Sigmund. Die einzige "reine" VRC-Paarung, die sich noch mutig ins Mixed wagte, waren die Wagner-Geschwister. Da sie als Nummer 2 gesetzt waren, hatten sie in der ersten Runde das Glück eines Freiloses, in der zweiten Runde trafen sie auf Mais/Benecke und wurden leider das erste Opfer deren "mit mehr Glück als Verstand gewinnen"-Taktik.
Michi K. schnappte sich im Kampf um den Mixed-Titel die Mödlingerin Gina Bäuerle, musste sich aber schon in der ersten Runde gegen Schaub/Wess nach einem klar verlorenen ersten und einem sehr knapp verlorenen zweiten Satz, geschlagen geben.
Vielleicht auch noch interessant zu erwähnen wäre das Erst-Runden-Aus der vielerorts als Favoriten gehandelten Mixed-Paarung Großschartner/Klaus (St. Peter/Au/St. Pölten) gegen Fabian/Hanna Buschenreithner (FZSV Ybbs), mit dem sicher die wenigsten gerechnet hätten.

Da der VRC dieses Mal nur zwei Damen gestellt hat, geht die Analyse schnell: Miriam spielte grauenhaft und ist unzufrieden mit ihrem Ergebnis und wurde spitzenmäßige Vorletzte, Steffi spielte weniger grauenhaft, ist aber auch nicht wirklich glücklich mit ihrem Ergebnis, da sie Opfer des Gruppensystems wurde. Da alle in ihrer Gruppe jeweils ein Spiel gewonnen hatten, wurde eine Reihung nach den gewonnenen Sätzen vorgenommen, da aber auch das zu keiner Lösung führte, wurden schlussendlich die Punkte gezählt und bei denen hatte Steffi das Nachsehen. So wurde Lisa Dober (FZSV Ybbs), gegen die Steffi eigentlich gewonnen hatte, Gruppenerste vor Susanne Swoboda (ASV Mödling) und Steffi. Tapfer erkämpfte sie sich aber noch in einer harten 3-Satz-Partie gegen Hanna Buschenreithner (FZSV Ybbs) den 8. Platz.
Die Stockerlplätze machten sich demnach Jennifer Ludwigs (ASV Mödling), Tanja Edlacher (Pottenbrunn) und Lisa Dober (FZSV Ybbs) aus. In dieser Reihenfolge standen sie dann auch auf dem Treppchen, Ludwigs vor Edlacher und Dober.

Last but not least: das Herreneinzel.
Die 29 gemeldeten Spieler kämpften zunächst in acht Gruppen um den Gruppensieg bevor es am Sonntag an die Platzierungsspiele ging. Michi K. kämpfte und kämpfte, gegen Allan Sudarma, Matthias Wittek, Wolfgang Luber und Roland Sudarma. Seine Mühen zahlten sich aus und er gewann sein letztes Einzel in drei Sätzen gegen Roland Sudarma und beschlagnahmte somit Platz 21.
Der zweite VRC-Michi im Bunde (Wagner) konnte mit gutem Gewissen als Zehnter nach Hause fahren. Das harte Training mit Benedikt Mais hatte sich ausgezahlt. Er verlor in der Gruppe nur gegen Daniel Obszelka (URW), der offen seine Angst äußerte: "Jetzt muss ich mich warm anziehen, es kann passieren, dass Michi das nächste Mal gewinnt." In den Platzierungsspielen konnte Michi zwei von drei für sich entscheiden und verlor nur knapp gegen Fabian Buschenreithner.

Der Wunsch unseres dritten Michis (Tao), es solle sich doch bitte ein oder vier Spieler abmelden, ging leider nicht so ganz auf. Der Arme hatte das Glück, mit Fabian Buschenreithner, Emanuel Schöpf und Wolfgang Luber in einer Gruppe zu sein, wurde Gruppenletzter, durfte am Sonntag gar nicht mehr kommen und wurde 25., aber bestimmt der coolste 25., den die Badminton-Welt je gesehen hat (Michi, wir lieben dich auch als 25. ;)).
Alex Svoboda konnte seine gute Auslosung voll ausnützen und wurde 15. Er gewann gegen Thomas Stern und Maximilien Kuerten.
Philipp Fendt setzte sich in seiner Gruppe relativ klar gegen Roland Sudarma (ASV Mödling) und Bernhard Blöchl (St. Peter/Au) durch. Der als Nummer 2 Gesetzte bekam es in den Platzierungsspielen dann mit den harten Brocken Mais, Obszelka und Wittek (Sportivo) zu tun, verlor die Spiele leider und wurde 8.
Und da das Beste immer zum Schluss kommt: Bester VRCler wurde Javed, der Gruppenerster wurde, sich dann grandios bis ins Halbfinale durchkämpfte und Vierter wurde. Nach einem konditionell sehr fordernden Spiel gegen Daniel Obszelka reichten die Energiereserven leider nicht mehr aus und er verlor gegen Christoph Gschwandtner das Match um Platz 3.
Sieger des Turniers im Herreneinzel wurde Emanuel Schöpf vor Benedikt Mais und Christoph Gschwandtner.

Nach einem heiß ersehnten Abendessen in unserer Ybbser "Stammpizzeria" hatte eine kleine Gruppe das Glück nicht mehr im Schütten nach Wien fahren zu müssen und beim Wagner-Onkel übernachten zu können. In dieser Nacht wurde geblödelt und analysiert und Michi K. weiß, nach einem kleinen Disput mit seinem widerspenstigen Schlafsack, jetzt auch, wie man so ein Ding so zusammenlegt, dass es leicht in den Sack passt. Abgerundet wurde das lustige Wochenende mit einer amüsanten Autofahrt zurück nach Wien, in der erklärt werden musste, dass Wiener Neustadt nicht am Weg von Ybbs nach Wien liegt und der Ölkanister des Wagner-Autos ein bisschen extra Aufmerksamkeit brauchte, um nach einem nasskalten Wochenende in Ybbs noch seine Dienste zu leisten.

Zusammenfassung:
Der VRC hat gut teilweise echt gut gespielt, die Luft nach oben wird immer dünner. Das heißt: Trainieren, trainieren, trainieren, Leute!
Und Benedikt Mais ist sicher der ewige Zweite dieses C-Turniers. Beim nächsten Mal wird es bestimmt überall für Platz 1 reichen (sofern nicht ein VRCler ihm den 1. unter der Nase wegschnappt ;)).

Best of Aussagen:
"Spielfeld 9 Mixed Benedikt Benecke und Miriam Mais gegen ..."
"Spielfeld 5 Finale Dameneinzel Sigmund/Dober gegen Pulka/Fischer."
Michi K. im Doppel gegen Mais/Wagner: "Na den Boi kennts glei wegschmeißen."
(es gab noch 1000 andere super Meldungen, an die sich leider keiner mehr erinnern kann, weil entweder vor lauter Kälte in der Halle unsere Gehirne  eingefroren waren (insbesondere Miris) oder die Spiele zu energieraubend waren, um auch nur einen Funken an Energie ins Hirn zu leiten)

Detailergebnisse

M.B.